Pfarre St. Vitus

Generalsanierung und Zubau


Auftraggeber ist das Stift Klosterneuburg, die Erzdiözese Wien und die Pfarre Kritzendorf.

Auf dem Grundstück befindet sich ein etwa 120 Jahre altes zweigeschossiges, unterkellertes Pfarrgebäude, welches in offener Bauweise parallel zur Hauptstrasse errichtet wurde. Die Entstehung des Pfarrhauses mit umlaufenden Dachgesims, Putzfassade und Walmdach ist datiert mit 1892. Das Pfarrhaus steht heute der Pfarrgemeinde sowohl als Veranstaltungsort (EG) als auch als Wohnunterkunft (1.OG) zur Verfügung und bildet als Nutzbau die profane Ergänzung zu den unmittelbar angrenzenden sakralen Baulichkeiten. Der jüngst datierte Bauteil am Pfarrhaus besteht aus einem mittlerweile ungenutzten, desolaten Zubau an der Rückseite des Bestandes, welcher im Zuge der geplanten Bauarbeiten teilweise abgebrochen und statisch in die Neuplanung integriert wird. Im gegenständlichen Bauvorhaben wird der geringfügige Umbau des Erd- und Kellergeschoßes angestrebt. Bauliche Maßnahmen im Sinne einer barrierefreien Umgestaltung des Zuganges im westseitigen Haupteingangsbereich werden getroffen. Im Zuge der Umbaumaßnahmen kommt es zu geringfügigen Veränderungen im Bereich der Pfarrkanzlei und des angrenzenden Pfarrbüros. Um Feste und Vorträge in Zukunft besser abwickeln zu können, ist die Erweiterung der Küche und die Vergrößerung der momentan aus lediglich einer einzigen WC-Einheit bestehenden Sanitärzelle dringend erforderlich. Ein Zubau an der Nord-Westecke des Pfarrhauses stellt das eigentliche Bauvorhaben dar. Der notwendige Bedarf der Pfarrgemeinde an einen zusätzlichen, multifunktional einsetzbaren Raum im Bereich des Pfarrsaales und der Wunsch nach einer bis dato nicht vorhandenen Verbindung in den minder genutzten Pfarrgarten, gab den Impuls für die Beauftragung der Neukonzeption. Der ca. 6 x10 m große, lichtdurchflutete Neubau tritt an der Westseite in Form eines eingeschoßigen, auf einem Stahlbetonstempel gelagerten Baukörpers in Erscheinung und orientiert sich an der Vitus Statue. Dies als eigenständiger heutigen architektonischen, wirtschaftlichen und energetischen Anforderungen gerecht werdender Baukörper. Eine großzügige 30 m2 begleitende Terrasse schließt an die Nordfassade des Altbaus an. Diese ermöglicht die saisonale Verbindung zwischen Innen und Außenraum. Eine großzügige Freitreppe erschließt den rückseitigen Pfarrgarten. Der befestigte neue Durchgang unterhalb des Neubaus und der Terrasse schafft einen zusätzlichen witterungsgeschützten Außenraum und erweitert die Nutzungsmöglichkeiten der Aufenthaltszonen im Freien.

ZURÜCK
© DREER2 architekten 2017 | Leopoldstrasse 10, 3400 Klosterneuburg | office@dreer2.at | Telefon +43 2243 26160 | Impressum